Jahresabschlussfeier
am 09.04.2010 Schwendi-Keller in Burkheim
"Warten auf den Nachtwächter"

Mit etwas Verspätung (aus Terminschwierigkeiten) lud die Trachtengruppe zu ihrer Jahresabschlussfeier in den Schwendi-Keller nach Burkheim ein.

Gegen 19.00 Uhr fielen 33 Personen in Burkheim ein. Lazarus von Schwendi (Günter Kromer) und seine Gattin fingen uns jedoch in historischen Kostümen vor ihrem Anwesen ab.

Nach der zeremoniellen Händewaschung und einem Begrüßungstrunk durften wir in den Keller. In seinem mittelalterlichen Ambiente wurde zunächst die Trinkordnung verlesen und wir hörten von allerlei unsittlichen Ausfällen in früheren Zeiten.

Nach der Vorspeise (Griebenschmal auf Weißbrot) erzählte uns Lazarus aus seinem Leben und auch über die heilige Hildegard von Bingen, insbesondere was diese vom Wein berichtete.

Dann wurde ein üppiges Vesper auf urigen Holzbrettern gereicht, so dass wir gestärkt in den ritterlichen Wettkampf gehen konnten.

Die Aufgabe war, den Satz "D' Stadt het's Speckbschteck z'spot b'schtellt" aufzusagen. Dieser Zungenbrecher sorgte für großes Gelächter. Der Beste jeder der 3 Tafeln kam in die Endrunde.

Thomas Holler, Richard Müller und Christoph Dufner mussten den Zungenbrecher unter erschwerten Umständen, nämlich auf 1 Bein, mit einer Hand den Bauch reibend, mit der anderen auf den Kopf klopfend, nochmals aufsagen. Die Freundin von Christoph hat diesen Satz in ihrer Sprache, auf brasilianisch wiederholt, so dass sie ebenfalls in die Endrunde kam. Keiner weiß natürlich ob dies richtig war, ab es hat sich gut angehört.

Als Sieger ging Thomas hervor, der von Lazarus feierlich zum Ritter geschlagen wurde und eine Urkunde erhielt.

Mit dem "Burgemer Heimatlied -S'isch immer so g'si- ging die mittelalterliche Tafelrunde zu Ende.

Bevor wir am Torhäusle auf den Nachtwächter trafen, wurden die Tanzleiter und Musikanten und auch Klaus für die Betreuung der Homepage für ihre Arbeit im Jahr 2009 mit einem Gutschein belohnt.

Gegen 22.00 Uhr gingen wir nun mit dem Nachtwächter auf seinen Rundgang durch die Gassen und Sträßchen von Burkheim. Eine Gruppe hat sich uns ebenfalls angeschlossen, sämtliche Weinprinzessinnen aus Baden und auch die Dt. Weinkönigin waren mit dabei.

An verschiedenen Stellen, z.B. am Schlosstor, am Brunnen oder am Rathaus erzählte uns der Nachtwächter aus der Geschichte seines Städtchens oder von Lazarus, der mit seinem Pferd von der Schanze in den Rhein gesprungen und geflüchtet ist.

Zum Abschluss stimmten alle noch mal in das Lied des Nachtwächters ein: "... Jetzt stand ich uff der Wacht, Gott gib uns alle a guati Nacht."

Ria